re:value

Der Fokus des Workshops re:value war die Inwertsetzung und Transformation von ausgedientem Material und Bauteilen am Standort Promprylad in Ivano-Frankivsk, Ukraine. Projektverantwortliche bemühen sich gleichzeitig um eine Nachnutzung der ehemaligen Fabrik Promprylad mit dem Ziel einen Teil der Produktion zu optimieren um sie am Standort weiterleben zu lassen. Die Workshopteilnehmer waren aufgefordert mit dem von ihnen selektierten Material zu experimentieren und eine Palette an neuen Einsatzmöglichkeiten zu entwickeln.

informed cities

Im Zuge der Initiative „informed cities“ wurde in der Kegelhalle ein kleiner Workshop abgehalten, bei dem Kleingruppen Material aus dem Gebiet skizziert und Ideen für eine Wiederverwendung entwickelt haben.

urban future global conference

Die Kegelhalle, als Büro der materialnomaden sowie aktuelle Projekte werden im Zuge der Exkursion der urban future global conference im März 2018 in Wien als Best Practice vorgestellt. Die materialnomaden zeigen, wie re:use Bauteile in neuen Bauprojekten weiterverwendet werden können. Im Anschluss diskutieren die Teilnehmer_innen und das Team der Materialnomaden über die Zukunft der Städte.

rebeauty II

Kooperation TU Wien und materialnomaden
Aufbauend auf „rebeauty I“ haben materialnomaden gemeinsam mit der Abteilung Raumgestaltung und Entwerfen, TU Wien im Wintersemester 2018 für 22 Studierende das Programm „rebeauty II“ entwickelt. Das Semester wurde mit dem Untertitel „research, design & transformation“ in drei Phasen gegliedert, die entstandenen Entwürfe bauten unmittelbar auf die davor entwickelten 1:1 mockups auf. Als Materialquelle konnten materialnomaden die zum Abbruch vorgesehenen Hrachowina Liegenschaften in Wien Kagran einbringen. Begleitet wurde dieses Semester von Jan Körbes (refunc NL) aus Berlin mit einer Gastkritik und einem Gastvortrag.

rebeauty I

Kooperation TU Wien und materialnomaden
Unter dem Titel „rebeauty – design for disassembly and reuse“ haben materialnomaden gemeinsam mit der Abteilung Raumgestaltung und nachhaltiges Entwerfen, TU Wien im Sommersemester 2018 ein Programm für 55 Studierende entwickelt, welches vorgefundene Materialien als Ausgangslage und Inspirationsquelle für Entwürfe vorgibt. Materialnomaden konnten dabei sowohl die Materialquelle „Grellgasse“ zur Verfügung stellen als auch Methoden und Erfahrungen für Entwurfsprozesse mit re:use einbringen. Das vorgefundene Material wurde von den Studierenden analysiert, unter Anleitung ausgebaut und in einen neuen Kontext übertragen. Neue räumliche Nutzungen und Anwendungen wurden anhand von 1:1 Prototypen und Gebäudeentwürfen entwickelt. Begleitet wurde dieses Semester von Gastprofessor Søren Nielsen (Vandkunsten DK).

katch-e

Internationale Teilnehmer_innen des Europäischen Forschungs- und Ausbildungsprojekts für Rückbau und Kreislaufwirtschaft, haben im Februar 2018 in einem Workshop der materialnomaden Material des Gebäudes Grellgasse analysiert und das Wiederverwendungspotential diskutiert.